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Ottonische Orte

in der Arbeitsgemeinschaft Ottonenzeit

Wir möchten hier wichtige Orte für die Ottonenzeit sammeln. Bei einigen Orten wird lediglich eine Verlinkung erfolgen, wenn am Ort selbst schon eine gute Informationsaufbereitung für das Internet erfolgt ist. Bei einigen anderen haben wir den Ehrgeiz, selbst kurze Text zur Verfügung zu stellen.
Die Kaiser und Könige des 10. Jahrhunderts regierten das Land „vom Sattel aus“ es gab keinen festen Regierungssitz. Regiert wurde da, wo der König bzw. Kaiser sich gerade aufhielt. Station machten die Herrscher an den Pfalzen, Königshöfen, Reichsburgen und Reichsklöster. Im Folgenden sollen die wichtigsten Orte des Geschehens aufgeführt werden. Die Aufzählung erfolgt nach dem Alphabet (heutige Schreibweise) und nicht chronologisch oder nach Wichtigkeit.
Ort
Beschreibung
Homepage
Aachen
Aachen ist die Krönungsstadt der deutschen Könige. Otto der Große ließ sich 936 hier krönen und stellte so sein Königtum direkt in die karolingische Reichstradition. Von Otto dem Großen sind 8 Aufenthalte in Aachen bezeugt. Auch Otto II. wurde am Weihnachtstag 983 in Aachen gekrönt.
Die Krönung von Otto III. fand ebenfalls in Aachen statt. Otto III. wollte Aachen zu einem „Roma secunda“, einem zweiten Rom, ausbauen. Dafür plante er den Bau von drei Kirchen: St. Adalbert, St. Salvator und die Benediktinerabtei Burtscheid. Diese bildeten zusammen mit der Pfalzkirche Karls des Großen symbolhaft die Endpunkte eines Kreuzes, wurden jedoch erst unter späteren Herrschern vollendet.
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Allstedt
Vermutlich wurde zur stärkeren Befestigung und zum Schutz der Bevölkerung vor den Ungarn wurde die Anlage auf Grund der Burgenordnung Heinrichs I. nach dem Jahr 924 verstärkt (nach Schulze, 2001)Häufiger Aufenthaltsort Ottos des GroßenWurde unter der Vormundschaft von Adelheit, bevorzugte Pfalz des jungen Otto III.
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Augstburg
Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955.
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Bad Gandersheim
Bad Gandersheim bezeichnet sich zu Recht als Gedächtnisort der Ottonen. Den "Aufstieg einer Familie" (Gladen) begannen Graf Liudolf und seine Gemahlin Oda im Jahr 852, als sie in Gandersheim ein Frauenstift gründeten. Der Urenkel Otto war bereits Kaiser. Von den frühen Ottonen sind in Gandersheim neben Liudolf selbst sein Sohn Otto der Erlauchte, seine Frau Oda und deren Mutter Aeda bestattet. Im 10. Jahrhundert kam aus der ottonischen Nebenlinie Heinrich der Zänker hinzu, der in Gandersheim überraschend starb. Bekannt wurde Gandersheim besonders durch die Dichterin und Chronistin der Ottonen Roswitha von Gandersheim.
Bodfeld
Jagdhof Ottos des GroßenWurde unter der Vormundschaft von Adelheit, bevorzugte Pfalz des jungen Otto III.
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Brandenburg
Hauptburg der im Havelland siedelnden Heveller. Eroberung durch Heinrich I. im Winter 928/929
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Burgscheidungen
Jagdhof Ottos des Großen. Wurde unter der Vormundschaft von Adelheit bevorzugte Pfalz des jungen Otto III.
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(Königs-)Dahlum
Hier hielt sich Otto der Große mehrfach im Winter auf. Wohl zur Jagd und zur Feier des Weihnachtsfestes (nach Schulze, 2001)
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Erfurt
Hoftag 936 – Otto wird zum alleinigen Nachfolger bestimmt
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Frankfurt a. M.
12 überlieferte Aufenthalte von Otto dem Großen972 Feier des Weihnachtsfestes.
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Grone
Burg. Eigengut der Luidolfinger. Vermutlich wurde zur stärkeren Befestigung und zum Schutz der Bevölkerung vor den Ungarn wurde die Anlage auf Grund der Burgenordnung Heinrichs I. nach dem Jahr 924 verstärkt (nach Schulze, 2001)
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Magdeburg
Vermutlich zum Schutz vor den Ungarn wurde die bestehende Anlage auf Grund der Burgenordnung Heinrichs I. nach dem Jahr 924 verstärkt (nach Schulze, 2001).
Nach 929 hielten sich Otto und Edgith des öfteren in Magdeburg auf. Edgith erhielt Magdeburg als Witwengut. Otto der Große erhob Magdeburg zum neuen Herrschaftszentrum. Durch die strategisch günstige Lage diente ihm die Pfalz als Ausgangsbasis für die Ausdehnung des Reiches nach Osten.
937 gründete Otto der Große eine Benediktinerabtei, die er reich ausstattete. An keinem Ort des Reiches hat Otto sich so oft aufgehalten wie in Magdeburg (22 bezeugte Aufenthalte, nach Schulze, 2001).
Otto der Große etablierte die von ihm erbaute Pfalz Magdeburg als „Palmsonntagspfalz“.
946 starb Ottos erste Frau Edgith und wurde in der Klosterkirche beigesetzt. 955 begann er mit dem Bau einer größeren Kirche, für die er antike Säulen und Kapitelle aus Italien importieren ließ. April 967 erfolgte die Verkündung auf der Synode von Ravenna, dass Magdeburg zum Erzbistum erhoben werden sollte. Die tatsächliche Erhebung zum Erzbistum konnte jedoch erst nach dem Tod der Bischöfe von Halberstadt und Mainz durchgeführt werden, die sich dem neuen Erzbistum heftig widersetzen.
Magdeburg wurden die Bistümer Brandenburg, Havelberg, Merseburg, Zeitz und Meißen unterstellt. Die Kirche des Moritzklosters wurde Kathedralkirche. Zum Benediktinerkloster wurde nun das Kloster Berge bei Magedburg.
Nach dem Tod Ottos des Großen am 7. Mai 973 wurde er in Magdeburg neben seiner ersten Frau Edgith bestattet. Auch sein Nachfolger und Sohn Otto II. bevorzugte Magdeburg als Aufenthaltsort (9 überlieferte Aufenthalte zwischen 973 und 980) und hielt hier  mehrere Hoftage ab. Das aus dem plötzlichen Tod von Otto II. im Jahre 983 entstandene Machtvakuum versuchte Heinrich der Zänker für seine Zwecke zu nutzen. Er zog 984 nach Magdeburg , feierte nach königlichem Brauch den Palmsonntag und meldete damit seinen Anspruch auf die Krone an. Der Streich mißlang dennoch.
Magdeburg wurde unter der Vormundschaft von Adelheit die  bevorzugte Pfalz des jungen Otto III. Erst sein Nachfolger Heinrich II.  zog durch seine bayrische Herkunft andere Orte vor.
Weitere Informationen hier:
Magdeburg - Königliche Stadt
Tilleda
Die Morgengabe einer Kaiserin. Die Pfalz Tilleda diente vom 9. bis zum 13. Jahrhundert als Aufenthaltsort für Kaiser und Könige. Tilleda gilt momentan als die einzige vollständig ausgegrabene Pfalz Deutschlands und ist heute ein malerisch gelegendes archäologisches Freilichtgelände zu Füßen des Kyffhäusers.