
Auswahl der Weihnachtsbriefe:
2004
2003
2002
2001
2000
1999

wünschen Annette, Marie-Carmen,
Torsten & Johannes León.
Mit diesem Weihnachtsbrief möchten wir Euch wieder auf dem Laufenden halten, was im ablaufenden
Jahr 2002 so bei uns geschah:
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Das Jahr ist wieder rasch
vergangen, die Zeit ist davon geflogen wie eine lange Reihe von Wildgänsen im
Herbst. Dem ersten Teil vom "Herrn
der Ringe" folgt nun schon der
zweite. Ihr merkt, wir sind echte Fans! Und wieder steht Weihnachten vor der Tür: Alle Flüchtlinge dieser Erde mögen
wenigstens einen Stall finden. Seit einem Jahr haben wir eine neue Währung und
uns alle daran gewöhnt. Der Start ins neue Jahr war für uns ein sehr guter.
Begleitet haben uns dabei Ingrid, Carsten und Mathias, der letztere extra aus Hamburg
gekommen, um uns wiederzusehen. |
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Annette fuhr im Rahmen eines
Forschungsprojektes im Frühjahr immer wieder nach Göhren auf der schönen
Insel Rügen. Nebenbei war auch der März voller Ereignisse. Bei Nebra wurde
"die Himmelsscheibe" gefunden und wir verfolgten die Nachrichten um diesen spannenden Fund aus der
Bronzezeit das ganze Jahr über. Sobald die Scheibe zu besichtigen war, pilgerten
auch wir ins Landesmuseum für Vorgeschichte. Der März brachte aber noch etwas
viel Wichtigeres für Annette und Torsten: Das Jubiläum von zehn Jahren ihrer
Liebe. So lange ist es es jetzt her, seit Annette aus der kleinen blauen Bahn in Büsum
ausstieg und unsere gemeinsame Geschichte begann. Aber auch schlechte Nachrichten gab
es im März: Das Land Sachsen-Anhalt muß sparen und das betrifft auch Torstens
Schulbibliothek. Auf der Buchmesse in Leipzig konnte Torsten als Ottone verkleidet
für seinen Krimi Werbung machen. Durch die Lesungen (Halberstadt, Jena, Magdeburg
usw.) hat sich schon eine schöne Sammlung (inzwischen leerer) Bierkannen ergeben.
Dieses Jahr hat Torsten endlich den Kinderroman für Marie-Carmen fertiggestellt.
Christine Kaufmann, die für unsere Schulmärchenabende die schönen Plakate
macht, möchte den Roman illustrieren. Davon wird im nächsten Jahr sicher
noch mehr zu hören sein. |
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Der Monat Mai begann mit Brigittes und Joachims
Hauseinweihungsfeier, an der Torsten nicht teilnahm, da er mit mit seiner Ottonengruppe
zu Besuch auf der Pfalz Tilleda weilte. Wenn nur nicht das Wetter so schlecht gewesen
wäre! Feuchte Pfalz, feuchte Nacht und alle bekamen schlechte Laune! Wenige Tage
später zog der Sommer gehässigerweise in Halle ein. |
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Hier soll auch nicht der Abi-Ball in Schoß
Teutschenthal vergessen werden. Torsten bekam von den Abiturienten einen Ehrenkauzbuchstützensatz.
Klasse! So was hat nicht jeder! Das Brunnenfest am 15. Juni war der Höhepunkt
unserer diesjährigen Bemühungen um das Wittekind-Bad. Minister Olbertz kam
vorbei und sagte seine Unterstützung zu. Aber dieses Jahr konnte leider noch nicht
mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Einen besonderen Besuch brachte das Brunnenfest
auch mit: Silke, die Puppenspielerin.
Während es am Atlantik herrlich kühl war und der Sommer angenehm, erwarterte uns der August in Halle mit großer Hitze. Aber schön war es beim Sommerkino auf der Peißnitz: Der erste Lieblingsfilm dieses Jahres wurde dort auf einer Großleinwand genossen: Nomaden der Lüfte, ein Film über Zugvögel. Der zweite Lieblingsfilm des Jahres war Die fabelhafte Welt der Amelie. Das ist ein zärtlicher Film für alle, die noch träumen können. Ähnlich sind auch unsere Sommerbücher des Jahres, die wir aber leider schon vor dem Sommerurlaub gelesen haben und so der Familie Beyer vorenthalten haben: Renatos Traum von Jeff Shapiro ist ein Buch über die wundersame Rettung eines toskanischen Ortes, den die Bewohner schon in den Fluten eines Stausees verschwinden sahen. In Klosterfrauen und andere Sünder von Walter Keady bringt eine entflohene Nonne ganz schön viel Wind in einen kleinen irischen Ort. Vier Freunde von David Trueba hat Torsten an seine eigene Jugendzeit in Spanien erinnert, so herrlich chaotisch und durcheinander wie eine siebentägige Fiesta in einem Meseta-Dorf. |
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Apropos: Die Feierei setzte sich nicht nur literarisch
fort: Annettes Onkel Werner feierte in Saalfeld seinen 70zigsten Geburtstag, und das war wahrlich ein schöner
und großer Bahnhof. Die Jazzband, die aufspielte, war einfach klasse. Da wollten
sich Eva-Maria und Gerhard, Annettes Eltern, anläßlich Ihrer Rubinhochzeit Ende August
auch nicht lumpen lassen: Wir machten mit einem Dampfer eine Elbtour und die anschließende
Feier war nicht minder sensationell. Das werden wir alle noch lange im Gedächtnis
behalten. Eigentlich hätte Torsten
herumlaufen und von jedem Gast einen kleinen Lebenslauf einfordern müssen. Das
ganze wäre hernach der Roman
einer Familie geworden. |
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Torsten ist im Oktober noch einmal nach Bamberg
gefahren, um die Ausstellung über Kaiser Heinrich. II. anzuschauen. Und wieder
eine Begegnung mit jemanden, den Torsten zuvor nur aus dem Internet kannte: Ute, die
an der Ottonenzeit mitarbeitet, und auch an der Heinrich II.-Austellung mitgetan
hat, führte ihn persönlich herum. Der gemeinsame Austausch war sehr vergnüglich
und machte diesen Ausstellungsbesuch zu einem ganz besonderen historischen Abenteuer.
Schön waren auch die Herbstbesuche
in Erfurt bei Onkel Gerolf und Tante Ingrid, in Köthen bei unseren Freunden, den
Beyers. Erst im November kamen wir dazu, unseren Geburtstag, 2x39 also, nachzufeiern:
Dazu luden wir Freunde ein und Musik gab es von Schülern der Latina. |
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Letzte Änderung: 22. Dezember 2004 |